MARTINA GEIGER-GERLACH

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K / MGG 2012

Großskulptur (Übernahme einer Installation), 2012

ca. 17 km Wasserrohre blau, Stützen, Stützenfundamente, Rohrbrücken
Aquarell A4, Modell 35 x 18 cm, Schriftverkehr (mit Herrn Dietrich,
S-21-Kommunikationsbüro, und Herrn Dieterich, Kulturamt Stuttgart),
Unterschriftenlisten, 6 C-Prints 23 x 13 cm gerahmt

Die blaue Rohrinstallation der S-21-Baustelle wird meine erste
Großskulptur. Die Verantwortlichen im S-21-Kommunikationsbüro und im Kulturamt sind aufgefordert die Neudefinition offiziell zu vertreten, die Unterschriftensammlung realisiert sie für die Unterzeichnenden assoziativ, die unlimitierte Fotoserie manifestiert erste Ergebnisse meiner Arbeit.



Aquarellskizze A4, Gesamtansicht der Skulptur




Stuttgarter Modell, Plastikant, 35 x 18 cm


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Martina Geiger-Gerlach
Diplom-Künstlerin
Windhalmweg 6
70599 Stuttgart



Herr Dietrich
Bahnprojekt Stuttgart–Ulm e.V.
Kommunikationsbüro
Jägerstraße 2 70174 Stuttgart Brief1Stuttgart, den 8. März 2012



Sehr geehrter Herr Dietrich,


seit einem Russlandaufenthalt bin ich für die skulpturale Ästhetik oberirdischer Rohrsysteme
sensibilisiert, und komme heute auf Sie zu, um Ihnen einen interessanten Vorschlag zur besseren Akzeptanz des Grundwassermanagements in Stuttgart zu machen.

Erklären Sie die blaue Rohrkonstruktion zu meiner Skulptur.
Ich werde sie feierlich mit „K / MGG 2012“ signieren.

Die Neudefinition der ungeliebten Installation erfordert nur minimale Änderungen in der Öffentlichkeits-arbeit, und bringt maximale Aufmerksamkeit für Sie und mich. Die Bezeichnungen „Grundwassermanagement“ und „Leitung“ müssen lediglich konsequent durch „Skulptur“ ersetzt werden.Ich realisiere somit eine spektakuläre Großskulptur im öffentlichen Raum, Sie sind Mäzen
und Kulturförderer und die Bevölkerung bekommt, nach dem Abbau zahlreicher Skulpturen im
Baugebiet, eine neues eindrückliches Werk. Der inhaltliche Zugewinn für alle Seiten ist also erstaunlich, die Kosten sind minimal. Alle Konstruktionspläne sind ja bereits vorhanden, die Finanzierung und die Organisation der Umsetzung sind gesichert. Einzig die Arbeiter müssten durch eine zusätzliche Arbeitsanweisung für den Aufbau der Installation sensibilisiert werden (BITTE AUF ÄSTHETISCHE UMSETZUNG ACHTEN!). Doch auch sie bekämen für ihre Arbeit ein völlig anderes Selbstverständnis und sicher mehr Akzeptanz in der Bevölkerung. Selbst kritische Bürger könnten beim Anblick der
blauen Rohre ab sofort nicht mehr umhin im doppelten Sinne zu denken! Es würde kontrovers über
Kunst im öffentlichen Raum diskutiert anstatt über Baumaßnahmen. Die Arbeit würde der Stadt über
die S-21-Bauzeit hinaus erhalten bleiben, Ihre Investition wäre somit deutlich nachhaltiger. Herr Dieterich vom Kulturamt ist über das Projekt bereits informiert und um fachliche und argumentative Unterstützung angefragt.

Das Stadtbild Stuttgarts wird die nächsten Jahre sehr stark durch das Grundwassermanagement
geprägt sein, der Umgang der Stadt mit ihrer Baustelle bundesweit sicher genau beobachtet.
So hoffe ich, dass Sie auf meinen innovativen Vorschlag eingehen und freue mich auf ein erstes
Treffen mit Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen
Martina Geiger-Gerlach
Diplom-Künstlerin


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Martina Geiger-Gerlach
Diplom-Künstlerin
Windhalmweg 6
70599 Stuttgart



Herr Dieterich
Kulturamt - Abteilung Kulturförderung
Eichstraße 9
70173 Stuttgart Brief2Stuttgart, den 8. März 2012
Projektförderung Bildende Kunst



Sehr geehrter Herr Dieterich,

ich möchte Sie um Ihre fachliche Unterstützung für mein neues Skulptur-Projekt
in Stuttgart bitten.

Sicher stimmen Sie mir zu, dass nach dem Abbau zahlreicher Skulpturen für die S-21-Baustelle
die Installation eines neuen eindrücklichen Kunstwerkes dringend angesagt ist. Zu diesem Zwecke versuche ich Herrn Dietrich vom S-21-Kommunikationsbüro für meine neue Arbeit zu gewinnen:

Ich schlage ihm vor die blaue Rohrkonstruktion des Grundwassermanagements zu meiner Skulptur
zu erklären. Diese werde ich feierlich mit „K / MGG 2012“ signieren.

Alle Konstruktionspläne für das Werk sind ja bereits vorhanden, die Finanzierung und die
Organisation der Umsetzung sind gesichert. Werden Sie meine Arbeit in das Verzeichnis der
Skulpturen im öffentlichen Raum aufnehmen? Sicher kann Ihr fachlicher Rat Herrn Dietrich in
seiner Entscheidung für mein Projekt wesentlich unterstützen und argumentativ absichern.
Interessante kontroverse Diskussionen über Kunst im öffentlichen Raum, Aufgaben und Selbstverständnis des Kulturamtes und aktuelle Strategien zur Positionierung von Bildenden
Künstlern wären uns sicher!
So hoffe ich auf Ihre Unterstützung und freue mich auf Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Martina Geiger-Gerlach



Anlagen:
Kopie des Briefes an Herrn Dietrich



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Bitte Unterschriftenliste ausdrucken und ausgefüllt zurückschicken an:
Martina Geiger-Gerlach, Windhalmweg 6, 70599 Stuttgart
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
















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