Martina Geiger‑Gerlach

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Die vier ungeschnittenen Handy-Aufzeichnungen dokumentieren meinen ersten Versuch, der Aufforderung im Asylbewerberleistungsgesetz nachzukommen, neue Arbeitsgelegenheiten für Asylsuchende ohne Arbeitserlaubnis zu schaffen. In einem leerstehenden ehemaligen „Weltbild“-Laden biete ich über vier Tage die performative Arbeitsgelegenheit ›warten‹ an. Die freie ad-hoc Mitarbeit an meiner Langzeit-Performance setzt ganz auf die Präsenz und Schönheit des Einzelnen, auf die gegenseitige Wahrnehmung, sowie auf die Wirkung von Raum, Kunst und Zeit. Die performative Tätigkeit ist 'da sein'. ›warten‹ wird dem AsylbLG entsprechend bezahlt (2015: 1,05 €/Std) und bringt eine ganze Werkreihe hervor.

4-Kanal-Videoinstallation | 2015
4 projizierte Handy-Videos (02:02:39 | 02:56:55 | 05:09:23 | 02:54:11) HD, Farbe, Ton
Projektionen ca. 4,40 m × 2,48 m | Anordnung variabel
Sitzgelegenheiten

Ausstellungsansicht Landesmuseum Stuttgart, Altes Schloß | 2020
Filmausschnitt 09:00 min
Videostill
© VG Bild-Kunst Bonn

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